Frühstücksmenü

Der Doppelespresso mit viel Milch – in einem Teeglas mit Gestell, der aus dem Teetrinkritual meiner Oma stammt, bringt auf meiner Frühstücksplatte die 50er Jahre. Der Joghurt mit den Haferflocken – in einem Keramiktöpchen – aus dem Alltag meiner Eltern verweilt auch in meinem Frühstücksmenü und schmeckt wie die 70er Jahre. Der rote, aus Brandenburg hergerollte Apfel bringt den Sommer 2015 zurück und den Geruch meiner sweet sweet family. Die blaue Kerze, aus der letzten Partynight … Frühstücksmenü weiterlesen

300 Worte: „Das Wort und die Zeit“

“ Er wird es auch nicht verstehen, warum man etwas machen „muss“, außer sich feiern zu lassen? Ich weiß auch nicht, wo die goldene Mitte verläuft, oder wie man es erreicht, aber ich weiß, dass wir beide, der Autor und der Leser zu wenig Zeit haben. Die Zeit, die mich ständig verfolgt und die ich stets zu besiegen versuche, manchmal mit einer Post mit den 300 Wörtern. 300 Worte: „Das Wort und die Zeit“ weiterlesen

442 Worte: „common ground“

Die Idee der Geschichte ist, dass wir alle, in der heutigen Welt miteinander vernetzt sind und dass ein Ursachewirkungsprozess viel schneller läuft, dass wir selbst die Medien, die Politiker und einfach die Täter sind, wenn wir keinen neuen Leitfaden finden, dass wir mit einander aufmerksam über die Themen im Informationsüberfluss, wie Wettbewerbe, Kriege, Supermänner und Superfrauen machen und die glamourösen Hoffnungen über das materielle Glück fabrizieren. 442 Worte: „common ground“ weiterlesen